Thilo Sarrazins Äußerungen zu genetischen Identitäten
02. September 2010 2 KommentareDie SPD Uetze verurteilt die Äußerungen des Genossen Thilo Sarrazin. Er überschreitet mit den Äußerungen die Grenze des zumutbaren. Das gesagte entspricht nicht der Partei- und Wertegemeinschaft der SPD. Aus diesem Grund kann das Ergebnis des eingeleiteten Parteiordnungsverfahren, nur der Ausschluss aus der Partei sein?!
Thilo Sarrazin schreibt in seinem Buch, dass Intelligenz ein Erbgut ist. Anders ausgedrückt heißt dies, dass wir in Deutschland immer dümmer werden, da bildungsferne Menschen in Deutschland Kinder bekommen. Als Lösung schlägt er vor: Eine Prämie für junge Akademikerinnen, die ein Kind bekommen.
Für die SPD ist klar: Es gibt keine wertvollen und weniger wertvolle Menschen. Wir alle haben die Aufgabe, uns jeder Form der Diskriminierung zu widersetzen.
MenschenrechteNiedersachsenParteilebenSozialstaat
2 Kommentare zu Thilo Sarrazins Äußerungen zu genetischen Identitäten
Andreas Wolf
1am 30. September 2010 um 18:47 Uhr
Hallo Lara,
ich bedanke mich für Deinen Kommentar. Ich bin der Meinung das eine Partei wie die SPD solche Aussagen aushalten muss. Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Es wäre besser gewesen, wenn Sarrazin innerhalb der Partei eine Diskussion zum Thema Migration geführt hätte. Das Thema ist wirklich eine Baustelle und sollte in Zukunft stärker berücksichtigt werden.
Lara Berger
2am 22. September 2010 um 08:44 Uhr
Guten Morgen, liebe Genossen aus Uetze,
ich bin selbst Mitglied der SPD und habe das Buch von Thilo Sarrazin selbst gelesen (das ganze). Daher eine Bemerkung:
Ihr mißversteht Thilo, er spricht nirgendwo in seinem Buch von "wertvollen/ weniger wertvollen" Menschen. Er spricht aber sehr wohl von "leistungsfähigen/weniger leistungsfähigen". Im Gegenteil: an vielen Stellen betont er, dass der Wert eines Menschen niemals mit seiner Leistung im Bezug stehen darf (vgl. Kap. 6).
Mir ist aber klar, dass wir als Mitglieder einer sehr leistungsorientierten Gesellschaft auf diesem Ohr sehr empfindsam sind.
Mfg
L. Berger
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